Skrattåsen, das ist der Name unseres Bauernhofes. Er liegt nördlich von Trondheim im sogenannten Nord-Trøndelag (Mittelnorwegen).
Zu Skrattåsen gehören 15,5 Hektar
landwirtschaftliche Nutzfläche und 200 Hektar Wald. Dazu werden 23 Hektar Grünland
gepachtet. Die landwirtschaftliche Nutzfläche beinhaltet 4,5 Hektar reine
Weide und 11 Hektar Mähweide (darin enthalten 0,2-0,3 Hektar Gartenland).
Der Hof wurde 1993 vollständig auf ökologische Wirtschaftsweise umgestellt.
Wir sind von den Ideen der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise sehr inspiriert,
und so weit es uns gelingt, versuchen wir, einiges zu verwirklichen. Der
Schwerpunkt der Bewirtschaftung liegt auf der Milcherzeugung (ca. 23 Milchkühe
mit Nachzucht) und etwas Fleischerzeugung.
Das Futter besteht traditionell aus Silage, Silagerundballen und Heu.
Im eigenen Garten werden viele Gemüsearten, sowie Kräuter und Beeren/Obst angebaut.
Ein Großteil des Waldes wird mit Schlepper und Winsch bewirtschaftet.
Wir sind viele Leute auf dem Hof. Meine Frau Liv (65) und ich Dag (71), unser Sohn
Øystein (39) mit seinen 3 Mädchen, 9-einhalb, 6-einhalb und
4 Jahre alt. Seit Anfang 2008 ist Urte (32) dabei. Øystein und Urte arbeiten volltags am Hof und organisieren die
Arbeit.
Die meiste Zeit über sind jüngere Menschen hier auf dem Hof als Mithelfer.
Das Essen auf dem Hof hat einen hohen Wert für uns. Auch hierfür nehmen wir
uns wirklich Zeit. Zum größten Teil
wird vegetarisch und vorwiegend mit unbehandelten Rohstoffen gekocht.
Wir haben eine freundliche
Stimmung auf dem Hof. Unsere Mithelfer werden mit der Zeit ein Teil unserer
Großfamilie.
Wir bitten alle, in der Zeit, wo sie bei uns sind, keinen
Alkohol oder Drogen zu gebrauchen. Das Leben auf einem Hof ist ein Lebensstil,
anders als bei anderen Arbeitstellen. Die Hauptaufgabe der Arbeit liegt
letztendlich in der Pflege der Erde, der Pflanzen, der Tiere und der Menschen,
so dass sich alle wohlfühlen und gut gedeihen können.
Die Arbeitszeiten sind nicht streng reguliert. Wir leben auf unserem Arbeitsplatz,
weil es unser Zuhause ist. Es gibt immer etwas zu tun, aber man kann nicht
immer alles tun was getan werden könnte. Wir nehmen uns auch Zeit
für Gespräche, um etwas zu schreiben oder wenn es einfach darum geht, Zeit
für etwas anderes zu haben. So gelingt es am besten, die Bedürfnisse
des einzelnen mit denen des Hofes zu vereinbaren. Das Soziale ist für alle eine
nie aufhörende Übung, aber es ist schön so.
Schon seit sehr vielen Jahren kommen freiweilige Helfer auf unseren Hof. Durch ihre Hilfe und ihr Dasein haben wir vieles erreicht. Auch Sie sind herzlich eingeladen, uns zu besuchen und sich davon einen Eindruck zu verschaffen. Es folgt eine Auflistung der landwirtschaftlichen und hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, die vielleicht auch Sie erwarten:
Letzte Änderung: August 2009